ENACT analysiert die ersten Schritte der Forschung in Barcelona

Das ENACT-Projekt (Easy-to-Understand News for Collaborative Transformation), eine bahnbrechende europäische Initiative, die vom EU-Programm Creative Europe kofinanziert wird, traf sich bei einem Arbeitstreffen in Katalonien (Spanien), um die ersten Schritte der Forschung zu analysieren.

Das Projekt vereint Partner aus Slowenien, Spanien, Italien, Österreich und Lettland und soll Nachrichten im Internet, im Radio und im Fernsehen inklusiver und verständlicher machen.

Am Montag, dem 17. März, informierten die Projektpartner an der Autonomen Universität Barcelona über die bisher gewonnenen Erkenntnisse und die in der Anfangsphase des Projekts identifizierten Herausforderungen.

ENACT organisierte am Dienstag, den 18., außerdem ein Treffen mit TV3, dem öffentlich-rechtlichen Sender Kataloniens, um Daten aus einer Umfrage unter europäischen Rundfunkanstalten und Verbänden, die sich für Menschen mit Behinderungen einsetzen, auszutauschen. Die Umfrage, an der 39 Organisationen teilnahmen, zeigt das wachsende Bewusstsein und Interesse an leicht verständlicher Sprache in Europa, aber auch den Mangel an vereinbarten Richtlinien für die Erstellung von Nachrichten in diesem Format, um deren Wirksamkeit zu gewährleisten.

Am Mittwoch, den 19. März, fand am Institut d’Estudis Catalans eine Konferenz zum Thema Medien und Barrierefreiheit statt. Das Treffen mit 120 Teilnehmern analysierte die Anwendung von Audiodeskription, Untertiteln, Gebärdensprache oder leicht verständlicher Sprache, um Medien inklusiver und zugänglicher zu gestalten, und wie künstliche Intelligenz und virtuelle Realität dazu beitragen können, dieses Ziel zu erreichen.